Eine Vielzahl von Tierrechts- und Tierbefreiungsgruppen positioniert sich nicht nur gegen die Ausbeutung von Tieren und Speziesismus, sondern auch gegen andere gesellschaftliche Unterdrückungsverhältnisse. In Diskussionen der vergangenen Jahre innerhalb der Bewegung wurde deutlich, dass es einerseits stärkerer Bemühungen auf theoretischer Ebene bedarf, und anderseits konkrete Erfahrungen fehlen, wie gesellschaftskritische Ansprüche in eine politische Praxis übertragen und eine stärkere Zusammenarbeit mit anderen progressiven politischen Bewegungen umgesetzt werden können.

Vor diesem Hintergrund haben sich einige Initiativen der Tierbefreiungsbewegung im Vorfeld der Blockupy-Aktionstage 2012, 2013 sowie 2014 zusammengeschlossen, um ebenfalls zu den Protesten zu mobilisieren. Tierbefreiungsgruppen wurden aufgerufen, sich an den Großdemos ebenso zu beteiligen, wie an der Besetzung öffentlicher Plätze, der Blockade des Bankenviertels und des EZB-Neubaus sowie der Markierung von Krisenprofiteuren und der Störung deren Geschäfte. Nicht nur um ein Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen der neoliberalen Krisenpolitik zu setzen, sondern auch um die entstehenden Räume für Diskussionen mit anderen politischen Bewegungen zu nutzen.

Die Mobilisierungs-Aufrufe für 2012, 2013 und 2014 sowie die Aktionsrückblicke der drei Jahre können auf den jeweiligen Unterseiten ausführlicher nachgelesen werden: