Tierbefreiung goes Blockupy http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de Gegen die kapitalistische Verwertungslogik - Für die Befreiung von Mensch und Tier! Thu, 14 May 2015 03:46:22 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Proteste gegen den G7-Gipfel unterstützen! http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2015/05/14/proteste-gegen-den-g7-gipfel-unterstuetzen/ http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2015/05/14/proteste-gegen-den-g7-gipfel-unterstuetzen/#comments Thu, 14 May 2015 03:44:53 +0000 Administrator Tierbefreiung & Blockupy?! http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2015/05/14/proteste-gegen-den-g7-gipfel-unterstuetzen/

Tierbefreiung goes Blockupy unterstützt den Aufruf gegen den G7-Gipfel, der vom 7.-8. Juni auf Schloss Elmau, nahe bei Garmisch-Partenkirchen stattfinden wird:

http://www.stop-g7-elmau.info/vernetzung/aufruf-unterzeichnen/

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Free Fede! http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2015/05/14/free-fede/ http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2015/05/14/free-fede/#comments Thu, 14 May 2015 03:26:59 +0000 Administrator Tierbefreiung & Blockupy?! http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2015/05/14/free-fede/

Federico Annibale, „Fede“, wurde während der Blockupy-Proteste am 18. März 2015 in Frankfurt festgenommen und wird seitdem in Untersuchungshaft in Frankfurt festgehalten. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Anklage wegen angeblichen „schweren Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung“ gegen Fede erhoben.
Fede wird stellvertretend für die tausenden Menschen der Prozess gemacht, die sich am 18. März auf die Straßen von Frankfurt begaben, um die feierliche Eröffnung des EZB-Neubaus und damit die Selbstcelebrierung der Herrschenden und ihrer Verelendungspolitik zu stören.

Repression ist die Antwort der Herrschenden auf Kritik und Gegenwehr der Beherrschten und Unterdrückten – Solidarität mit den von Repression Betroffenen ist die unsrige.

Free Fede!

Unterstützungsseiten:
https://freefede.wordpress.com
https://www.facebook.com/pages/Free-Fede/1522560364631427

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Blockupy #18m: http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2015/03/26/blockupy-18m/ http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2015/03/26/blockupy-18m/#comments Thu, 26 Mar 2015 20:02:10 +0000 Administrator Tierbefreiung & Blockupy?! http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2015/03/26/blockupy-18m/

Go-In bei der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft DLG

Im Zuge der Zweiten Welle von Blockupy 18.03. in Frankfurt wurde auch die kapitalistische Agrarindustrie zum Ziel von Protesten: Plünderung und Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen, Land Grabbing für Futtermittelanbau für die „Viehzucht”, globale Expansion des agrarindustriellen Geschäftsmodells, Angriffe auf die wirtschaftliche Autonomie von Kleinbauern, Bedrohung der Ernährungssicherheit und Hunger, Billiglöhne und immense Zumutungen für Arbeiter_innen in Schlachthöfen und Zerlegebetrieben und vor allem: Gefangenhaltung, extreme Ausbeutung und industriell organisierte Tötung von einer schier unvorstellbaren Anzahl an Tieren – für diese und weitere gesellschaftliche Katastrophen steht die kapitalistische Tierproduktion.

Eine ihrer wichtigsten Interessenvertretungen in Deutschland – mit zunehmendem Einfluss auf die internationale Agrarpolitik – ist die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft DLG mit Sitz in Frankfurt-Rödelheim. Im Auftrag der größten Tierausbeutungskonzerne wie der PHW-Gruppe, Tönnies, Lely, DMK oder Genus unterstützt sie aktuell das TTIP, treibt die industrielle Tierproduktion in Osteuropa voran und sucht darüber hinaus stetig nach weiteren Möglichkeiten, die Interessen der herrschenden Klasse durchzusetzen. Sie ist nicht nur Organisatorin der größten Fachmesse für die Tierproduktion, der EuroTier in Hannover, sondern auch zahlreicher Ausschüsse, Arbeitskreise, Arbeitsgruppen und Beiräte, die die agrarpolitische Agenda und Arbeit verschiedenster politischer Entscheidungsträger_innen mitbestimmen.

Im Rahmen der Blockupy-Proteste am 18.03. markierten mehrere Aktivist_innen der Tierbefreiungsbewegung am Nachmittag den Krisenakteur DLG mittels eines Go-Ins: Es wurden die Büros im DLG-Haus aufgesucht, in diesen Flyer verteilt, Aufkleber verklebt, Bilder von den in der Tierproduktion ausgebeuteten Tieren und Menschen in den Gängen aufgehangen und mittels Banner, aufgehängten Plakaten, Megafon-Durchsagen und Skandierungen Kritik und Ziele geäußert. Nach einigen Minuten verließen die Aktivist_innen das Gebäude.

Das alte und erste Logo der DLG zeigt zwei Ochsen, die ins Joch gespannt einen Pflug ziehen müssen und von der Peitsche des Ochsenführers angetrieben werden. Diese bildet dabei die Buchstaben „DLG“. Die Peitsche halten heute die Krisenmanager_innen der herrschenden Klasse in der Hand – und mit diesen weiterhin auch die DLG –, mit der sie auf die Tiere und Menschen im gesellschaftlichen Unten einschlagen und sie zwingen, den Pflug durch den Sumpf des Elends zu ziehen. Diesen Unterworfenen gelten unsere kämpfende Solidarität und Bemühungen, nicht nur die Peitsche zu zerstören, sondern auch das Joch zu beseitigen.

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Aufruf zu Aktionen gegen die EZB-Eröffnungsfeier am 18. März 2015 http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2015/01/12/aufruf-zu-aktionen-gegen-die-ezb-eroeffnungsfeier-am-18-maerz-2015/ http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2015/01/12/aufruf-zu-aktionen-gegen-die-ezb-eroeffnungsfeier-am-18-maerz-2015/#comments Mon, 12 Jan 2015 06:46:22 +0000 Administrator Tierbefreiung & Blockupy?! http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2015/01/12/aufruf-zu-aktionen-gegen-die-ezb-eroeffnungsfeier-am-18-maerz-2015/ hier klicken Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ist zentraler Akteur der europäischen Krisenpolitik und kann als ein Symbol für das kapitalistische System insgesamt gesehen werden. Dieses System, welches die EZB mit ihrer Politik zu retten versucht, bringt unsichere und schlechte Lebensumstände mit sich [...]]]>

Der nachfolgende Text kann auch als Flyer heruntergeladen werden --> hier klicken

Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ist zentraler Akteur der europäischen Krisenpolitik und kann als ein Symbol für das kapitalistische System insgesamt gesehen werden. Dieses System, welches die EZB mit ihrer Politik zu retten versucht, bringt unsichere und schlechte Lebensumstände mit sich und unterwirft sowohl Menschen als auch nichtmenschliche Tiere dem Markt und der Warenform. Zu Nicht-Personen erklärt, werden nichtmenschliche Tiere auf ihren Körper zwecks profitabler Vermarktung reduziert. Die dabei im Hintergrund stehende kapitalistisch energisch betriebene Maxime “Profit über Achtung der Bedürfnisse aller Lebewesen“ betrifft jedoch alle Ausgebeuteten – ganz gleich ob Arbeiter_innen in Sweatshops oder Schweine in Mastanlagen.

Trotz des Aufkommens einer Nach-Krisen-Stimmung hält die massive Sparpolitik an, welche steigende Erwerbslosigkeit, Kürzungen von Sozialmaßnahmen und nicht nur in Griechenland den Zusammenbruch der Gesundheitsversorgung verursacht und Unsicherheit sowie Armut an die Tagesordnung setzt. Angesichts dessen wird klar, dass die einst als zeitlich begrenzt angekündigte Krisenpolitik fest in den Staaten und den EU-Institutionen verankert wurde. Damit gehen eine Einschränkung demokratischer Partizipation und ein gnadenloses europäisches Grenzregime einher. Auch ermöglichen neue Machtinstrumente, wie das TTIP, Konzernen die ohnehin geringen Umwelt- und Tierschutzstandards sowie die Arbeitnehmer_innenrechte zukünftig noch intensiver per Klagen herabzusenken und Gesetzgebungsverfahren mitzubestimmen.

In den letzten Monaten hat die EZB ihren neuen 185 Meter hohen und 1,3 Milliarden Euro schweren Geschäftssitz bereits nach und nach bezogen. Die große Eröffnungsfeier, bei der mehrere europäische Staatschefs und weitere einflussreiche Personen aus Politik und Wirtschaft anwesend sein werden, ist offiziell für den 18. März 2015 angedacht. Wir, Tierbefreiung goes Blockupy, finden zusammen mit anderen Spektren von Blockupy: Es gibt nichts zu feiern! Deshalb rufen wir auf: Beteiligt euch mit tausenden anderen entschlossenen Aktivist_innen aus ganz Europa an der Blockade der Straßen rund um den Eurotower! Seid Teil des Widerstandes gegen das kapitalistische System und zeigt Solidarität! Neben den Massenaktionen am Tag der EZB-Eröffnung wird es weitere Demonstrationen, Blockaden und Aktionen in terminlicher Nähe geben.

Fordert mit uns ein Ende jeglicher kapitalistischer Ausbeutung und eine alternative Wirtschaftsweise, in der nicht der Profit und das Interesse der herrschenden Klasse, sondern die Bedürfnisse aller im Mittelpunkt stehen. Lasst uns gemeinsam für eine solidarische Lebensweise frei von Diskriminierung, Ausbeutung sowie Ausgrenzung und stattdessen Entscheidungsfindungen von unten eintreten. Wir freuen uns auf zahlreiche Beteiligung.

Tierbefreiung goes Blockupy

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Rückblick auf das Blockupy Festival http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/12/31/rueckblick-auf-das-blockupy-festival/ http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/12/31/rueckblick-auf-das-blockupy-festival/#comments Wed, 31 Dec 2014 01:13:52 +0000 Administrator Tierbefreiung & Blockupy?! http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/12/31/rueckblick-auf-das-blockupy-festival/

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Wir haben diskutiert, getanzt und das EZB-Gelände kurzzeitig besetzt

UMZUG hatte das Blockupy-Bündnis den Demonstrationszug am 23.11.2014 in Frankfurt genannt , denn die Aktivist*innen aus den verschiedenen linken Spektren trugen neben Transparenten, Fahnen und Plakaten dieses Mal auch Umzugskartons mit sich auf dem Weg zum Neubau der EZB, mit denen sie ihr symbolisch den Müll zurückbringen wollten, den sie zusammen mit all den anderen herrschenden Akteuren der kapitalistischen Krisenpolitik in den vergangenen Jahren produziert hatte. Auf den Umzugskartons stand geschrieben, gemalt und geklebt, was auf den Müllhaufen der Geschichte gehört: die Ausbeutung, Unterdrückung, Ausgrenzung von und Gewalt gegen Menschen und Tiere und die Zerstörung der Natur.

Als die Demonstration nach dem Umzug durch die Stadt an der EZB angekommen war, überquerten erst die Umzugskartons den Zaun der EZB, dann etwa 100 Teilnehmende des Protestzugs, die sich durch die Abschottung der EZB nicht aufhalten lassen wollten, direkt ihren Müll vor ihrer Haustüre abzuladen. Schnell flogen auch zwei Kartons, auf denen Bilder und Schriftzüge zur Gefangenhaltung, Ausbeutung und Tötung von Tieren aufgebracht waren, über den Zaun der EZB, ein Banner mit der Aufschrift „Umweltzerstörung und Tierausbeutung unmöglich machen” wurde direkt vor dem Eingang zur EZB entrollt.

Mehr und mehr Aktivist*innen kletterten über den Zaun, die EZB-Fassade wurde mit Farbe markiert, immer größer wurde der Berg an aufgestapelten Kartons vor der Eingangstüre des Neubaus der EZB, den sie am 18. März 2015 feierlich eröffnen möchte. Derzeit zieht sie bereits in ihr neues Prestigeobjekt ein: ein großes Gelände mit der wuchtigen alten Großmarkthalle aus Stein, aus der optisch zwei neue Wolkenkratzer aus Glas emporsteigen. Wie eine Burg ist das Gelände von einem Graben umgeben, der geflutet werden kann, um unliebsame Besucher*innen – so etwa Protestierende – auf Abstand zu halten. Damit verstärkt die EZB stellvertretend für die anderen kapitalistischen Machtzentren ihre Symbolkraft als antidemokratische Einrichtung, die die neoliberale Krisenpolitik gegen die Bedürfnisse und Interessen des Großteils der Menschen durchsetzt, um das kapitalistische Ausbeutungssystem weiter aufrecht zu halten.

Über die Folgen und konkreten Opfer der Krisenpolitik, deren Ursachen und Entwicklung sowie über Gegenstrategien wurde bereits in den Tagen zuvor während des Blockupy Festivals in Workshops und Stadtführungen diskutiert. In fünf Arbeitsgruppen arbeiteten Aktive aus verschiedenen linken Kämpfen zudem an Querschnittfragen. Bei Abendveranstaltungen mit Podiumsdiskussionen und Plena kamen die Aktivist*innen zusammen, um gemeinsam zu diskutieren. Wichtiger Bestandteil des Blockupy Festivals bildeten darüber hinaus kritische Filme, Theateraufführungen, eine Fotoausstellung und Matinée. Austauschen und entspannen konnte man sich zudem bei einem Konzert, einer Party und einem Barabend.
Tierbefreiungsaktivist*innen führten im Rahmen des Blockupy Festivals einen gesellschaftstheoretischen Workshop zu „Natur und Tiere in der Krise” und einen praxisorientierten Workshop zu Ankettaktionen durch. In beiden Workshops fand der wichtige Austausch mit Aktiven anderer sozialer Kämpfe statt. Im ersten Workshop wurde zum Verhältnis von ökonomischer, ökologischer, sozialer und politischer Krise und dem Tierausbeutungssystem gesprochen, im zweiten wurde über effektive Blockadeaktionen und -mittel, deren Durchführung und Probleme diskutiert.

Auch wenn Tierbefreiungsaktivist*innen bereits seit 2012 an den Blockupy Aktionen teilnehmen, so wurden viele erst durch diese Workshops darauf aufmerksam, dass einen Teil der kapitalistischen Verwertungslogik und ihrer sozialen und politischen Verelendungs- und Zerstörungsmechanismen die verschiedenen spezialisierten Industrien darstellen, die Tiere in Wert nehmen und vernutzen. Dies weckte auch das Interesse der Frankfurter Rundschau, die in ihrer Wochenendausgabe vom 22./23. November 2014 nach einem Gespräch mit Tierbefreiung goes Blockupy den Artikel „Befreit die Tiere” veröffentlichte (zum Artikel hier klicken).

Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich beim TierrechtsTopf2014 für die Förderung bedanken, ohne die das Ausmaß und die Reichweite unseres kapitalismuskritischen Engagements bei den Aktionen im Rahmen von Blockupy 2014 nicht möglich gewesen wäre.

Bis zur Befreiung ist noch ein weiter Weg und der kapitalistische Müllhaufen wird stetig weiter wachsen. Wie dieser zu beseitigen und Befreiung zu erreichen ist, darüber möchte Blockupy im März weiter diskutieren und am 18. März 2015 in Frankfurt zu den Protesten gegen die Eröffnung des EZB-Neubaus zusammenkommen.

Die Beteiligung von Tierbefreiung goes Blockupy am Blockupy Festival 2014 wurde vom TierrechtsTopf2014 gefördert. DANKE!

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http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/12/31/rueckblick-auf-das-blockupy-festival/feed/
Nochmalige Einladung zum Blockupy-Festival http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/11/15/nochmalige-einladung-zum-blockupy-festival/ http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/11/15/nochmalige-einladung-zum-blockupy-festival/#comments Sat, 15 Nov 2014 02:12:40 +0000 Administrator Tierbefreiung & Blockupy?! http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/11/15/nochmalige-einladung-zum-blockupy-festival/

Das Bündnis „Tierbefreiung goes Blockupy” läd alle Tierrechtler*innen und Tierbefreier*innen zur Beteiligung an dem Blockupy-Festival vom 20.-23.11.2014 in Frankfurt ein und bittet um Mithilfe in der einen oder anderen Schicht.

Unter dem Label „Blockupy” sammelt sich seit 2012 in Frankfurt ein breites Bündnis von linken Gruppen, Gewerkschaften und Netzwerken, um gegen die grausame europäische Krisenpolitik zu protestieren. Tierbefreier*innen und Tierrechtler*innen waren von Anfang an mit dabei, weil die Krisenpolitik eine Schwachstelle im kapitalistischen System – der Ursache der Ausbeutung von Mensch und Tier – darstellt. Nach den Massenblockaden der Europäischen Zentralbank 2012 und 2013 und den dezentralen Aktionen im Mai 2014 laden wir mit Blockupy im November zu einem Festival ein

#talk #dance #act

Unter den Hashtags #talk #dance #act wird Blockupy Ende November in Frankfurt mit einem Festival von Diskussionen, einem Party- und Kulturprogramm und einem Aktionstag seine Proteste gegen das kapitalistische Krisenregime fortsetzen. Während sich die Krisenverwalter zur Euro Finance Week in Frankfurt für Gespräche treffen und die Europäische Zentralbank ihren Umzug in ihren neuen Palast gestaltet, werden wir uns mit anderen linken Gruppen dort treffen, um ihnen in die Suppe zu spucken. Seid dabei und kämpft mit!

Vom 20.-23. November 2014 werden an verschiedenen Orten in Frankfurt zahlreiche Workshops und auch Stadtführungen zur Ausbeutungs-, Austeritäts- und Ausgrenzungspolitik der kapitalistischen Krisenprofiteure angeboten. Daneben werden fünf mehrtägige Arbeitsgruppen wichtiger Bestandteil des Festival-Programms sein, in denen inhaltlich über zentrale Fragen diskutiert und Positionen erarbeitet werden sollen (siehe http://blockupy.org/festival2014/arbeitsgruppen/). An den Abenden wird es Parties, Kino und Konzerte geben, u.a. mit den HipHop-Allstars von ticktickBoom.

Workshop von Tierbefreiung goes Blockupy und der Kampagne gegen Tierfabriken – Niedersachsen

Auch wir, das Bündnis Tierbefreiung goes Blockupy, werden uns und das Thema Tierbefreiung einbringen und veranstalten einen Workshop auf dem Blockupy-Festival, zu dem ihr herzlich eingeladen seid:

Natur und Tiere in der gesellschaftlichen Krise

Im Keller des Gesellschaftsbaus: Krisengespräche für eine grenzübergreifende Befreiung

Freitag, 21.November, 14-16 Uhr
Café ExZess, Leipziger Straße 91, Frankfurt am Main

Eine Beschreibung des Workshops findet Ihr unter:
http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/11/02/workshop-auf-dem-blockupy-festival

Die Kampagne gegen Tierfabriken – Niedersachsen wird ebenso einen Workshop anbieten:

Anketten und blockieren

Über die Möglichkeit, der kapitalistischen Ausbeutungsmaschinerie nicht nur symbolisch, sondern direkt Sand ins Getriebe zu streuen

Sonntag, 23. November, 10-13 Uhr
Studierendenhaus, Uni-Campus Bockenheim (Raum K 3)
Mertonstr. 26-28, Frankfurt am Main

Eine Beschreibung des Workshops findet Ihr unter:
http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/11/15/weiterer-workshop-beim-blockupy-festival/

Bitte schaut vorher nochmals auf das Programm des Blockupy-Festivals.

Programmheft

https://blockupy.org/wp-content/uploads/2014/10/blockupy-festival-programm.pdf

Workshops

http://blockupy.org/festival2014/workshops

Aktion & Demo

Am Aktionstag, Samstag den 22. November 2014, wollen wir symbolisch beim Umzug der Europäischen Zentralbank (EZB) mit anpacken. Wir bringen ihr all das in Umzugskartons zurück, was auf den Müllhaufen der Geschichte gehört: Neben der Ausbeutung, Ausgrenzung und Unterdrückung von Menschen, neben Kriegen, der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen und vielem mehr gehört zu diesem Müll natürlich auch die systematische Gewalt gegen Tiere in der menschlichen Gesellschaft! Bringt neben anderem Demomaterial Umzugskartons mit, auf denen Ihr kreativ das Thema Tierausbeutung sichtbar macht. Wir wollen auf der Demo einen Tierbefreiungsblock bilden.

Demostart
Samstag, 22. November, 14 Uhr, Paulsplatz, Frankfurt

Zusammen kämpfen

Zur Zeit ist Blockupy der größte Versuch, über Bewegungsgrenzen hinweg das kapitalistische System an empfindlichen Stellen zu treffen. Unser Engagement dabei hat deutlich dazu beigetragen, die Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Bewegungen voranzubringen und Tierbefreiung auch dort zu einem Thema zu machen.

Teilnehmen
Deshalb unterstützt bitte die Aktionen, nehmt an den Veranstaltungen teil und bringt eigene Ideen ein!
Es ist Zeit, grenzübergreifende Solidarität Praxis werden zu lassen und bewegungsübergreifend zur Tat zu schreiten, um die Befreiung aller Ausgebeuteten zu verwirklichen. Nur gemeinsam sind der Angriff auf die Herrschaftsverhältnisse und eine solidarische Produktionsweise möglich!

Mithelfen
Aufruf aus dem Blockupy-Newsletter: „Helfer*innen fürs Festival gesucht!
Blockupy ist immer das, was wir gemeinsam daraus machen. Auch fürs Blockupy-Festival gibt es kein Büro, keine Jobs – dafür jede Menge Handarbeit. Nur damit wird’s gelingen. Gesucht werden jetzt viele Menschen mit Begeisterung für das was nötig ist – Technik und Anmeldung, Info und Wegweiser, Auf- und Abbauen, Stände, Plakate, Flipcharts und vieles mehr. Wir freuen uns über alle, die anpacken!“
Falls ihr genügend Kapazitäten habt, teilt uns bitte mit, ob ihr euch als Helfer_innen für Aufgaben, die im Rahmen der Durchführung des Festivals entstehen, anbieten könnt (Gebt hierbei bitte auch die Tage an und von Euch gewählte Zeiträume.)
Wir suchen hierfür Leute in der Tierbefreiungsbewegung!

Schlafen
Wenn Ihr Schlafplätze braucht, wendet Euch frühzeitig an uns:
tierbefreiung2blockupy@riseup.net

Essen
Auf dem Festival wird es vegane Vokü geben.

Wenn Ihr auf dem neuesten Stand der Dinge rund um Tierbefreiung goes Blockupy sein
wollt, dann schreibt uns eine Email und wir tragen euch auf dem Newsletter/Verteiler von Tierbefreiung goes Blockupy ein.

Diese Einladung (vorheriger Stand) findet Ihr auch als PDF unter http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/images/TgBEinladungBlockupyFestival2014.pdf

Euer Bündnis „Tierbefreiung goes Blockupy”
Email: tierbefreiung2blockupy@riseup.net

Webseite des Blockupy Festivals

http://blockupy.org/festival2014

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http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/11/15/nochmalige-einladung-zum-blockupy-festival/feed/
Weiterer Workshop beim Blockupy Festival http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/11/15/weiterer-workshop-beim-blockupy-festival/ http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/11/15/weiterer-workshop-beim-blockupy-festival/#comments Sat, 15 Nov 2014 00:34:37 +0000 Administrator Tierbefreiung & Blockupy?! http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/11/15/weiterer-workshop-beim-blockupy-festival/ Neben dem Workshop „Natur und Tiere in der gesellschaftlichen Krise“ von Tierbefreiung goes Blockupy wird auch die Bündnispartnerin Kampagne gegen Tierfabriken – Niedersachsen einen Workshop auf dem diesjährigen Blockupy Festival durchführen:



Anketten und blockieren

Über die Möglichkeit, der kapitalistischen Ausbeutungsmaschinerie nicht nur symbolisch, sondern direkt Sand ins Getriebe zu streuen

23. November, 10-13 Uhr
Studierendenhaus, Uni-Campus Bockenheim (Raum K 3)
Mertonstr. 26-28, Frankfurt am Main

„Protest gegen Schlachthof – Tiertransporte bleiben draußen …“, titelte die taz am 20. Mai 2014, nachdem am 19. Mai ca. 60 Umwelt- und Tierbefreiungsaktivist_innen dem Aufruf von Blockupy gefolgt sind und sich an den europaweiten Mai-Aktionstagen beteiligten, indem sie zwei Schlachtfabriken in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen für 7 bis 10 Stunden blockierten. Einige von ihnen ketteten sich an Betonfässer, Blöcke und Lkws.

Doch wie funktioniert dieses Anketten, mit deren Hilfe sich nicht nur umweltzerstörende und tierausbeutende Betriebe für einige Zeit lahmlegen lassen, eigentlich? Welche Möglichkeiten haben sich in der Vergangenheit bewährt? Welches Material wird dabei immer wieder verwendet? Was für Risiken birgt diese Aktionsform? Welche juristischen Folgen kann eine Ankettaktion haben – auf den Schienen, auf der Straße, auf einer Besetzung etc.?
In einem zweistündigen Workshop wird euch anhand von Bildern, Anekdoten und kurzen Videos ein Einblick in diese Aktionsform gegeben. Auch könnt ihr ausprobieren wie es sich anfühlt, sich mit dem Arm oder Hals an einen anderen Gegenstand zu ketten.

Den Workshop wird ein Aktivist der Kampagne gegen Tierfabriken – Niedersachsen durchführen.
Webseite: http://wietzewietzen.info
bzw. www.antiindustryfarm.blogsport.de

Webseite des Blockupy Festivals
--> http://blockupy.org/festival2014

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Workshop auf dem Blockupy-Festival http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/11/02/workshop-auf-dem-blockupy-festival/ http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/11/02/workshop-auf-dem-blockupy-festival/#comments Sun, 02 Nov 2014 02:48:09 +0000 Administrator Tierbefreiung & Blockupy?! http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/11/02/workshop-auf-dem-blockupy-festival/

Das Bündnis „Tierbefreiung goes Blockupy“ wird auf dem Blockupy-Festival (http://blockupy.org/festival2014/) einen Workshop durchführen. Hier findet Ihr die Ankündigung und Beschreibung des Workshops (Bitte schaut vor dem Festival auch noch einmal auf diesen Blog oder auf die Programmseite http://blockupy.org/festival2014/programm/, da sich bei den Veranstaltungen noch Änderungen bei den Zeiten oder Räumen ergeben können.):



Horkheimer beschreibt in seinem Text „Der Wolkenkratzer” die kapitalistische Gesellschaft als hierarchisches Hochhaus, in dessen Keller er die Tiere noch unter die am schlimmsten ausgebeuteten Menschen verortet. Wir wollen mit Euch über die Bedeutung dieses Kellers für die kapitalistische Ausbeutung von Menschen sprechen, über die enge Verbundenheit der Ausbeutung und Vernutzung von Tieren mit der ökologischen wie auch ökonomischen Krise, der sozialen und politischen Krise sowie über die Möglichkeit der Befreiung von Mensch, Tier und Natur.

Ausführlichere Workshopbeschreibung:

(Inputvorträge + Diskussion)

In seinem Textfragment „Der Wolkenkratzer“ stellt Max Horkheimer den vertikalen Gesellschafts­bau seiner Zeit symbolisch dar, dessen Form bis heute Bestand hat. Dieses Bildnis beschreibt das Grundgerüst der kapitalistischen Klassengesellschaft, in dessen Räumen verwalteter Freiheit und Unfreiheit sich die Krise auf das Leben der Menschen und Tiere und auf die Natur auswirkt. Noch unter die am schlimmsten ausgebeuteten Menschen, im „Untergeschoss“, im dunklen Keller, veror­tet Horkheimer „das unbeschreibliche, unausdenkliche Leiden der Tiere…in der menschlichen Ge­sellschaft“. Wir werden die Taschenlampen anmachen und beleuchten, welche Auswirkungen der Kapitalismus und seine Krisenerscheinungen auf das Leben im Keller des Gesellschaftsbaus haben.

Spotlight auf die ökonomische und ökologische Krise

Die Inwertnahme der Tiere und der Natur, die den Herrschenden und dem Kapital als bloßes Mate­rial dienen, ermöglicht ihnen seit jeher die Anhäufung von Reichtum. Zur Absicherung des privaten Reichtums in der gegenwärtigen Krise wird die verstärkte Ausbeutung von Tieren und der Natur mit der Krise selbst legitimiert. Die konkrete Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen und die Gewalthandlungen gegen die zu Ressourcen herabgesetzten Tiere überlassen die Herrschenden dabei denjenigen Menschengruppen, die sie ebenfalls in den Keller verband haben: In den Schlachthöfen der Gesellschaft, den Zucht- und Mastanlagen und anderen Tierausbeutungsbetrie­ben arbeiten vor allem Menschen, die selbst vielfach sozial benachteiligt sind. Unter miserablen Arbeitsbedingungen, mangelnder rechtlicher Absicherung, Billiglöhne erhaltend und aus wirt­schaftlicher Not legen sie Hand an die tierlichen Individuen, die im Verwertungsinteresse der Herr­schenden zu Waren werden. Das historisch entstandene, zunehmend gesellschaftlich erzeugte – und angesichts des gegenwärtigen Stands der Produktivkräfte nun überwindbare – Bedürfnis nach tierlichen Konsumgütern hat eine industrielle Tierproduktion hervorgebracht, welche die Knapp­heit der natürlichen Ressourcen und die Ernährungsgerechtigkeit ignoriert und die aktuelle ökolo­gische Krise und globale Nahrungsmittelkrise mit verantwortet. Der neue Agrarkolonialismus (hier: Land Grabbing für den Futtermittelanbau, Investitionen in und Übernahme von Tierproduktionsbe­trieben v.a. in Osteuropa und Afrika) wird auf der größten internationalen Fachmesse für „Tierpro­duktion” EuroTier im November in Hannover beworben. Diese quantitative, aber auch die qualita­tive Ausweitung der „Tierproduktion” (das Klonen von Tieren und deren Nutzung als „Bioreaktor” sind hierfür Beispiele) steht dabei nicht im Gegensatz zu dem derzeitigen, rein als Lifestyle aufge­fassten Bio- und Veganhype, der mit seinen Spezialprodukten neue Marktnischen schafft, die z.T. auch die Tierverwertungsindustrien für sich nutzen. Dieser erlaubt heute der ökonomisch besser­gestellten „kulinarischen Oberklasse”, sich gesund zu ernähren, während die große Masse der Menschen sich von Discount-Gemüse und Billig-Fleisch ernähren muss. Eine Kritik an den gesell­schaftlichen Unterdrückungsverhältnissen beinhaltet dieser Lifestyle nicht.

Ebenso dringlich wie manch andere Bereiche ist deshalb die Nahrungsmittelindustrie zu vergesell­schaften und die Kontrolle über die Nahrungsmittelversorgung im Sinne von Commons neu zu or­ganisieren. Die Veränderung unserer Produktionsweise ist unabdingbar und des Weiteren untrenn­bar mit der Aufhebung bestehender Machtverhältnisse, insbesondere der Eigentumsverhältnisse, verbunden. So sind auch die Tierausbeutungsbetriebe zu enteignen und in progressive und aus­beutungsfreie Betriebe zu konvertieren, und ist gemeinsam, verantwortungsbewusst und solida­risch die neue Produktion zu organisieren. Diese Verantwortung impliziert eine Absage an die Zer­störung der natürlichen Lebensgrundlagen, während der Solidaritätsgedanke eine Beendigung der Ausbeutung der produzierenden Menschen sowie der Ausbeutung und Vernutzung der Tiere ver­langt.

Spotlight auf die soziale Krise

Der Imperativ der instrumentellen Vernunft, die Verwandlung aller materiellen und geistigen Inhal­te und Seinsformen in marktförmige Tauschobjekte, die vernutzt, konsumiert, beliebig ausge­tauscht und stets in Geld gewechselt werden können, hat auch die sozialen Beziehungen unter das Rationalitätsprinzip gestellt und die Menschen zunehmend vereinzelt. Die dem Individuum aufer­legte Konkurrenz und Angst vor sozialem Abstieg oder gar Ausschluss befördert neue Formen der Ausgrenzung und verstetigt alte Grenzen. Gleichzeitig befeuert sie die Entsolidarisierung. Opfer der gesellschaftlichen Erwartung, sich gegenüber dem Leid der Anderen kalt und immun zu machen, sind dabei an erster Stelle die Menschen im Keller des Gesellschaftsbaus, vor allem aber auch die Tiere. Das gemeinsame soziale Band zwischen Tier und Mensch, „die Verwandtschaft seines Glücks und Elends mit dem Leben der Tiere” (Horkheimer), wird vom Speziesismus als Ideologie im Sinne kapitalistischer Verschleierung und notwendig falschen Bewusstseins geleugnet. Dieser Schleier er­hält im Alltag, in dem der Mensch das tierliche Individuum oftmals als „Mit-Subjekt” erfährt, wel­ches mit einem selbst elementare Bedürfnisse teilt, jedoch Risse. Angesichts der Zumutungen der Krise wird die Verbundenheit des Elends und die Notwendigkeit der Ausweitung des Emanzipati­onsgedankens auf die Tiere vermehrt erkennbar: Nicht nur Menschen sollen in der Krise „den Gür­tel enger schnallen“, sondern auch die Umwelt soll mit Fracking und mehr Klimagasen leben müs­sen und die Tiere sollen extremere Ausbeutungsbedingungen erdulden. In kämpfender Solidarität arbeitet auch die transnationale Tierbefreiungsbewegung dieser „naturverfallenen Naturbeherr­schung”, der kapitalistischen Ökonomie und Klassengesellschaft und den durch diese hervorge­brachten Unterdrückungsformen entgegen und verweist darauf, dass die Befreiung von Mensch, Tier und Natur untrennbar miteinander verbunden ist.

Spotlight auf die politische Krise

Die Markt-Staat-Allianz und der Demokratieverlust politischer Institutionen und Prozesse durch beispielsweise die Troika und den Einfluss von Think-Tanks wirtschaftlicher Interessengruppen ste­hen dem Kampf um Tierbefreiung, wie auch allen anderen emanzipatorischen, linken Kämpfen, entgegen. Ist die Befreiung der Tiere ohnehin schon durch das Auseinanderfallen von befreiendem Subjekt und Objekt erschwert und ganz auf das Zutun der Menschen angewiesen, so ist sie mit dem zunehmenden Verlust an politischer Gestaltungsmöglichkeit gefährdet. Die Gefahr droht zudem durch die steigende staatliche Repression: Die Tierbefreiungsbewegung gilt in vielen europäischen Staaten und den USA als eines der Testfelder der Einschränkung der Demonstrations­freiheit und des Einbezugs ihrer Proteste in die neu geschaffenen Anti-Terror-Gesetze (so etwa in den „Animal Enterprise Terrorism Act”), sobald die Proteste, unabhängig von der Aktionsform, Pro­fiteinbußen bewirken: So wurden zum Beispiel durchweg mit legalen Mitteln arbeitende Aktive ei­ner Kampagne gegen Pelze in Österreich alleine aufgrund ihres Erfolgs mithilfe des Paragraphen ge­gen kriminelle Vereinigungen verfolgt. In England wurden Aktivist*innen der Kampagne gegen Eu­ropas größtes Tierversuchsauftragslabor gar zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, weil sie es schafften, dass die Aktie des Unternehmens gänzlich an Wert verlor und es schließlich vom briti­schen Staat „gerettet” werden musste. Um dem Trend zur verstärkten Repression etwas entgegen­zusetzen, kann die Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung mit ihren wertvollen Erfahrungen vor allem im Bereich der niederschwelligen direkten Aktionen andere emanzipatorische Kämpfe unter­stützen. Mit dem TTIP und anderen Handels- und Investitionsabkommen werden sodann nicht mehr nur die Proteste kriminalisiert, sondern auch Regelungen und Gesetze als rechtswidrig defi­niert, welche die Belastungen für die so genannten „Nutztiere” in einzelnen Bereichen abschwä­chen sollen und durch diese „Tierschutzmaßnahmen” die Profite der tiervernutzenden Unterneh­men schmälern.

Nach diesem analytischen Blick auf die Krise und insbesondere das gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnis im Rahmen von kurzen Inputvorträgen eröffnet die anschließende Diskussion Raum, Schnittmengen mit anderen sozialen Kämpfen aufzuzeigen und gemeinsame Strategien für die politische Praxis zu besprechen.


Mit:
Melanie Bujok, Philipp Knöterich, Larissa Deppisch

Veranstalter:
Tierbefreiung goes Blockupy
Blog: http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de
Email: tierbefreiung2blockupy@riseup.net

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http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/11/02/workshop-auf-dem-blockupy-festival/feed/
Blockupy-Festival ¦ 20.-23. November ¦ Frankfurt http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/10/12/blockupy-festival-am-20-23-11-in-frankfurt/ http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/10/12/blockupy-festival-am-20-23-11-in-frankfurt/#comments Sun, 12 Oct 2014 05:52:39 +0000 Administrator Tierbefreiung & Blockupy?! http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/10/12/blockupy-festival-am-20-23-11-in-frankfurt/

Tierbefreiung goes Blockupy ruft zur Beteiligung an dem Blockupy-Festival vom 20.-23.11.2014 in Frankfurt auf.
Unterstützt bitte die Aktionen, nehmt an den Veranstaltungen teil und bringt eigene Ideen ein.
Wenn Ihr Schlafplätze braucht, wendet Euch an uns:
tierbefreiung2blockupy@riseup.net

    Hier ist eine Ankündigung von Blockupy zu dem Festival:

Beim Blockupy-Festival – „#talk #dance #act – Runter vom Balkon!“ – werden wir, mit Genoss*innen und Freund*innen aus europaweiten Netzwerken, gemeinsame Themen, Orte und Schritte unserer Proteste beraten. Wir setzen damit die Treffen des Sommers und in Brüssel fort. Wir werden fantasievoll, laut und gut sichtbar protestieren und einen Umzug zur EZB machen. Wir werden zum „Tag X“ mobilisieren. Und wir werden feiern und die Stadt auf das Frühjahr einstimmen.

Mehr zum Festival auf der Blockupy-Page: http://blockupy.org
Dort findet ihr das Festival bald auch im Menü – Programm, Orte in Frankfurt, Infos, Anmeldung.
blockupy.org/3892/talk-dance-act-runter-vom-balkon-frankfurter-blockupy-festival-20-23-november-2014/

# talk

– Wir müssen darüber reden, was zu tun ist
Gemeinsam wollen wir die Debatten über die Krisenpolitik der Herrschenden und ein alternatives Europa von unten weiterführen und uns über zentrale strategische Fragen verständigen. Mehrtägige Arbeitsgruppen werden eine verbindliche und kontinuierliche Diskussion ermöglichen. Als zentraler Ort unseres Austauschs dienen Asambleas. Zwei öffentliche Podiumsdiskussionen zu Fragen emanzipatorischer Politik und Krisenentwicklung sollen auch Interessierte vor Ort erreichen. Alternative Stadtführungen eröffnen ungewohnte Einblicke. Zudem wird es von Gruppen und Einzelpersonen selbstorganisierte Workshops zum Widerstand gegen Austerität geben. Das Programm ist demnächst auf der Blockupy-Page.

# dance

– Blockupy lädt ein
Um uns auch über inhaltliche und strategische Debatten hinaus kennenzulernen, wird das Festival vielfältige Räume der Begegnung schaffen. Geplant ist Musik, Lesungen, Filmabende, eine Fotoausstellung und vieles mehr. Dazu laden wir auch Kulturschaffende und kulturelle Einrichtungen ein, sich jetzt mit eigenen Veranstaltungen und Aktivitäten am Blockupy-Festival zu beteiligen.

# act

– Grenzen überschreiten
Während unsere Kolleg*innen, Freund*innen und Genoss*innen in Südeuropa weiterhin gegen die Verarmungs- und Verelendungspolitik der Troika rebellieren, zieht die EZB in ihren neuen Palast ein. Blockupy zieht auf die Straße. Wir machen selbst einen Umzug zur neuen EZB und bringen ihr – in und mit zahlreichen Umzugskartons – all das zurück, was auf den Müllhaufen der Geschichte gehören. Denn wir brauchen weder rassistische und sexistische Spaltung, Verelendung, Privatisierung öffentlicher Gelder und Güter noch Kriege zur Ressourcensicherung – diesen Müll bringen wir zurück. Wir packen mit an und tragen unsere Kritik vor die Tür der EZB, laufen zu den Eingangstoren und an den Zaun, hinter dem sie sich verschanzen. Wir werden dort sein, gemeinsam mit vielen Aktiven aus europaweiten Gruppen, Organisationen und Netzwerken. Wir denken und handeln mit kreativen Formen des zivilen Ungehorsams über alle Zäune hinweg. Mit uns gibt es keinen reibungslosen Umzug und keine reibungslose Krisenpolitik!

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Diskussionswochenende zu Theorie und Praxis http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/09/16/diskussionswochendende/ http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/09/16/diskussionswochendende/#comments Tue, 16 Sep 2014 01:52:38 +0000 Administrator Tierbefreiung & Blockupy?! http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de/2014/09/16/diskussionswochendende/ Die Krise und gesellschaftliche Naturverhältnisse – Tierbefreiungs- und Ökologiebewegung bei Blockupy

Zum Download: Einladungsflyer Diskussionswochenende Gesellschaftliche Naturverhältnisse in der Krise

Das bereits angekündigte Diskussionswochenende „Die Krise und gesellschaftliche Naturverhältnisse – Tierbefreiungs- und Ökologiebewegung bei Blockupy“ findet NICHT wie ursprünglich angekündigt in der Projektwerkstatt Saaßen statt.

NEUER VERANSTALTUNGSORT:

Club Voltaire in Frankfurt
(http://www.club-voltaire.de)
Frankfurt am Main, Kleine Hochstraße 5

20.Sept ab 11 Uhr
21.Sept ab 10 Uhr
(je open end)

Anreise Öffentlicher Nahverkehr:
Ab HBF: S-Bahnen Richtungen Innenstadt, Haltestelle Hauptwache

Da die Schlafplätze begrenzt sind, meldet euch bitte vorher per Mail an (tierbefreiung2blockupy@riseup.net).

Einladung

Seit Beginn der Blockupy-Proteste 2012 sind auch Aktivist*innen der Tierbefreiungs- und Ökologiebewegung Teil dieser sich zur „Bewegung der Bewegungen“ entwickelnden Kämpfe. Die Themen Tierausbeutung und Naturzerstörung kamen bei Blockupy bisher jedoch allenfalls als Randnotiz vor. Haben die sozialen Kämpfe um die Befreiung der Tiere und der Natur zum kapitalistischen Ausbeutungssystem und seiner Krisenpolitik nichts zu sagen und ihm nichts entgegenzusetzen?

Bereits im November sollen erneut Aktionstage und ein Kongress von Blockupy stattfinden. Wir wollen uns als Tierbefreiungs- und Ökologiebewegung besser organisiert als bisher daran beteiligen. Aus diesem Grund treffen wir uns vom 20.-21.09.2014 in Frankfurt, um uns über theoretische und praktische Fragen auszutauschen, Ideen zu sammeln und wenn möglich bereits konkrete Schritte zu planen.

Dies ist ein Arbeitstreffen bei dem Ihr Euch stark einbringen könnt. Das Programm wird vor Ort von allen Beteiligten erstellt. Die Tagung ist als offenes Treffen von Tierbefreiung goes Blockupy mit besonderer Einladung auch an alle ökologischen Gruppen, die sich für Blockupy interessieren, zu verstehen. Gearbeitet werden soll in einer relativ lockeren Atmosphäre, in der es allen ermöglicht wird, Fragen zu stellen und ihre Ideen vorzustellen. Das Treffen ist offen für alle, die sich an der emanzipatorischen Weiterentwicklung der Tierbefreiungs- und Ökologiebewegung beteiligen oder konkret an den Themen und Keywords von Blockupy arbeiten möchten (v.a. zu Kapitalismus, Krise, Klassengesellschaft, Austerität, Troika, Solidarität, Commons, Demokratie von unten) oder sich in die Proteste einbringen möchten.

Wir sind ein Bündnis von aktiven Gruppen & Einzelpersonen, bisher ‚nur‘ der Tierbefreiungsbewegung, das unseren Themen bei Blockupy einbringen möchte.
Wir freuen uns auf ein konstruktives Treffen.

Für das Diskussionswochenende wurde auch eine eigene Seite eingerichtet:
http://t2b:tagung@blockupy.tierbefreiung.net

Tierbefreiung goes Blockupy
Internet: http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de
Email: tierbefreiung2blockupy@​riseup.​net

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