Weiterer Workshop beim Blockupy Festival

Neben dem Workshop „Natur und Tiere in der gesellschaftlichen Krise“ von Tierbefreiung goes Blockupy wird auch die Bündnispartnerin Kampagne gegen Tierfabriken – Niedersachsen einen Workshop auf dem diesjährigen Blockupy Festival durchführen:



Anketten und blockieren

Über die Möglichkeit, der kapitalistischen Ausbeutungsmaschinerie nicht nur symbolisch, sondern direkt Sand ins Getriebe zu streuen

23. November, 10-13 Uhr
Studierendenhaus, Uni-Campus Bockenheim (Raum K 3)
Mertonstr. 26-28, Frankfurt am Main

„Protest gegen Schlachthof – Tiertransporte bleiben draußen …“, titelte die taz am 20. Mai 2014, nachdem am 19. Mai ca. 60 Umwelt- und Tierbefreiungsaktivist_innen dem Aufruf von Blockupy gefolgt sind und sich an den europaweiten Mai-Aktionstagen beteiligten, indem sie zwei Schlachtfabriken in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen für 7 bis 10 Stunden blockierten. Einige von ihnen ketteten sich an Betonfässer, Blöcke und Lkws.

Doch wie funktioniert dieses Anketten, mit deren Hilfe sich nicht nur umweltzerstörende und tierausbeutende Betriebe für einige Zeit lahmlegen lassen, eigentlich? Welche Möglichkeiten haben sich in der Vergangenheit bewährt? Welches Material wird dabei immer wieder verwendet? Was für Risiken birgt diese Aktionsform? Welche juristischen Folgen kann eine Ankettaktion haben – auf den Schienen, auf der Straße, auf einer Besetzung etc.?
In einem zweistündigen Workshop wird euch anhand von Bildern, Anekdoten und kurzen Videos ein Einblick in diese Aktionsform gegeben. Auch könnt ihr ausprobieren wie es sich anfühlt, sich mit dem Arm oder Hals an einen anderen Gegenstand zu ketten.

Den Workshop wird ein Aktivist der Kampagne gegen Tierfabriken – Niedersachsen durchführen.
Webseite: http://wietzewietzen.info
bzw. www.antiindustryfarm.blogsport.de

Webseite des Blockupy Festivals
--> http://blockupy.org/festival2014