Blockupy-Festival | 20.-23. November | Frankfurt

Tierbefreiung goes Blockupy ruft zur Beteiligung an dem Blockupy-Festival vom 20.-23.11.2014 in Frankfurt auf.
Unterstützt bitte die Aktionen, nehmt an den Veranstaltungen teil und bringt eigene Ideen ein.
Wenn Ihr Schlafplätze braucht, wendet Euch an uns:
tierbefreiung2blockupy@riseup.net

    Hier ist eine Ankündigung von Blockupy zu dem Festival:

Beim Blockupy-Festival – „#talk #dance #act – Runter vom Balkon!“ – werden wir, mit Genoss*innen und Freund*innen aus europaweiten Netzwerken, gemeinsame Themen, Orte und Schritte unserer Proteste beraten. Wir setzen damit die Treffen des Sommers und in Brüssel fort. Wir werden fantasievoll, laut und gut sichtbar protestieren und einen Umzug zur EZB machen. Wir werden zum „Tag X“ mobilisieren. Und wir werden feiern und die Stadt auf das Frühjahr einstimmen. (mehr…)

Diskussionswochenende zu Theorie und Praxis

Die Krise und gesellschaftliche Naturverhältnisse – Tierbefreiungs- und Ökologiebewegung bei Blockupy

Zum Download: Einladungsflyer Diskussionswochenende Gesellschaftliche Naturverhältnisse in der Krise

Das bereits angekündigte Diskussionswochenende „Die Krise und gesellschaftliche Naturverhältnisse – Tierbefreiungs- und Ökologiebewegung bei Blockupy“ findet NICHT wie ursprünglich angekündigt in der Projektwerkstatt Saaßen statt.

NEUER VERANSTALTUNGSORT:

Club Voltaire in Frankfurt
(http://www.club-voltaire.de)
Frankfurt am Main, Kleine Hochstraße 5

20.Sept ab 11 Uhr
21.Sept ab 10 Uhr
(je open end)

Anreise Öffentlicher Nahverkehr:
Ab HBF: S-Bahnen Richtungen Innenstadt, Haltestelle Hauptwache

Da die Schlafplätze begrenzt sind, meldet euch bitte vorher per Mail an (tierbefreiung2blockupy@riseup.net).

Einladung

Seit Beginn der Blockupy-Proteste 2012 sind auch Aktivist*innen der Tierbefreiungs- und Ökologiebewegung Teil dieser sich zur „Bewegung der Bewegungen“ entwickelnden Kämpfe. Die Themen Tierausbeutung und Naturzerstörung kamen bei Blockupy bisher jedoch allenfalls als Randnotiz vor. Haben die sozialen Kämpfe um die Befreiung der Tiere und der Natur zum kapitalistischen Ausbeutungssystem und seiner Krisenpolitik nichts zu sagen und ihm nichts entgegenzusetzen? (mehr…)

Interview mit Tierbefreiung goes Blockupy im Underdog Fanzine

Lest das Interview mit zwei Aktiven von „Tierbefreiung goes Blockupy“ inklusive Artikel im aktuellen Underdog Fanzine #45.

Artikel und Interview sind online einsehbar unter:
http://www.underdog-fanzine.de/2014/06/24/tierbefreiung-goes-blockupy

BLOCKUPY-Mai-Aktionstage: 19. Mai (Zwei „Geflügel“- Schlachtfabriken von Tierbefreiungs-aktivist_innen BLOCKUPYrt )

- ein Aktionsbericht -

Als am 19. Mai 2014 gegen 11:00 Uhr, nach etwa fünfeinhalb Stunden Blockade der Zufahrtswege zu Europas größter „Geflügel“-Schlachtfabrik in Wietze (Niedersachsen) acht Tiertransporter an der zu dieser Zeit teils geräumten Blockadeaktion an der Hauptzufahrt vorbei und in den Schlachthof fuhren, machte sich Wut und Traurigkeit bei den Aktivist*innen des Bündnisses für Tierbefreiung breit. Die Machtverhältnisse, die von der Klasse der Kapitalist*innen dominiert werden, wurden einmal mehr spürbar und sichtbar. Stundenlang konnte zuvor das gestoppt werden, was sonst dort das alltägliche, ganz normale Inferno ist: die Makrogewalt der Schlachtfabrik, deren Wertsteigerung auf dem optimierten Management der Massentötung von Tieren, der Ausbeutung der dort arbeitenden Menschen und der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen beruht. Laut Angaben eines Cops soll der Schlachtfabrik der Rothkötter-Tochter „Celler Land Frischgeflügel GmbH“ in Wietze 50.000 Euro Profitverlust durch die Aktion entstanden sein. Tiertransporter konnten für die Zeit der Blockade den Schlachthof nicht anfahren. Ein Arbeiter berichtete darüber, dass alle 700 Arbeiter*innen in der sogenannten „Schlachtlinie“ und in anderen Bereichen ihre Arbeit nicht aufnehmen konnten. Und Kühltransporter konnten die Ware Fleisch nicht an Kunden liefern. Einige Beschäftigte kamen mit den Blockierer*innen ins Gespräch, es gab auch Zustimmung zur Aktion wie auch von Anwohner*innen, die an die Blockadestelle gekommen waren, und vereinzelt auch von Polizeibeamt*innen. Trotzdem machten sie unter dem Druck des Kapitals mit, räumten die Blockade bzw. fuhren mit ihrer gewaltförmigen Arbeit fort, Hühner für das Verwertungsinteresse von Rothkötter in den Schlachthof zu fahren und zu töten. Etwa 10.000 Hühner waren es allein in den acht Transportern. Normalerweise fahren zu dieser Zeit stündlich an die fünfzehn Transporter den Schlachthof an und werden drei Tiere sekündlich getötet, 1,3 Mio pro Woche. (mehr…)

Blockupy-Mai-Aktionstage: 17. Mai (Bericht aus Stuttgart, Hamburg, Düsseldorf)

\"Fleischindustrie enteignen\"-Transpi in Hamburg

Der Mai ist der Monat des Protestes. Spätestens seit der Euro-Krise bildet der 1.Mai erst den Auftakt für eine ganze Reihe von Protesttagen. Seit einigen Jahren gehen Mitte Mai in vielen europäischen Städten Millionen von Menschen auf die Straße, um gegen die milliardenschwere Bankenrettung und dem damit verbundenen Kürzungspaket in allen Lebensbereichen zu demonstrieren. Auch in vier deutschen Städten wurden größere Demos und Aktionen organisiert: in Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart. In allen vier Städten versammelten sich am 17. Mai 1.500 bis 3.500 Teilnehmende, immer aus einem breiten Bündnis von globalisierungskritischen Netzwerken, Gewerkschaften, Frauen-und Erwerbslosengruppen und diversen linken Zusammenhängen. Auch Tierbefreier*innen und Tierrechtler*innen gehörten in drei der Städte zu den aufrufenden Gruppen. In Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart gab es jeweils einen eigenen Tierbefreiungsblock auf der Demonstration mit je 20-40 Teilnehmenden. Die Polizeistrategien schienen in den verschiedenen Städten unterschiedlich zu sein: Während in Hamburg und Düsseldorf die Demonstration relativ unbehelligt starten konnte, wurden in Stuttgart viele Demoteilnehmende im Vorfeld kontrolliert und vorübergehend festgehalten. Dafür wurde in Hamburg die Demonstration, die bis zum umstritten Milliardenprojekt Elbphilharmonie gehen sollte, vorher von der Polizei beendet. Die Demos verliefen bis auf einige Zwischenfälle problemlos. In Hamburg gab es kleinere Ausschreitungen und in Stuttgart landeten einige Farbbeutel an einer Bank. (mehr…)